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Alte Münz
Gegenüber dem Schiefen Haus, zwischen zwei Blauarmen, liegt die Alte Münz.
Das Gebäude diente bis 1624 als Ulmer Münzstätte (aus dieser Zeit rührt wahrscheinlich auch der Spruch: 'Venediger Macht, Augsburger Pracht, Straßburger Gschütz, Nürnberger Witz und Ulmer Geld regiert die Welt') und danach bis etwa 1900 als Schleif- und Ölmühle bzw. Rollgerstenfabrik.
Das an der Südseite befindliche Wasserrad zeugt noch von der früheren Nutzung. 1589 erhielt der mittelalterliche Gebäudekern gemauerte Umfassungswände. In den Jahren 1620/1621 wurde das Renaissance-Fachwerk-Obergeschoß aufgesetzt.
Alte Münz Schwörhausgasse Ulm
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