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oben: Zeughaus  /  unten: Löwensaal Zeughaus

Am Rande des Stadtzentrums liegt eines der großzügigsten Ensembles der Freien Reichsstadt Ulm: das Zeughaus.

Seine Ursprünge dürften auf die Stadterweiterung des frühen 14. Jahrhunderts zurückgehen, auch wenn es erst 1433 zum ersten Mal erwähnt wird.

Umfassende Erweiterungsbauten im 16. und 17. Jahrhundert ließen einen imposanten Gebäudekomplex entstehen, der als städtisches Waffenlager diente. Der geräumige Innenhof war ein wichtiger Versammlungsort der Bürgerschaft.
Die ausgedehnten Reste des 1945 stark zerstörten Zeughauses lassen die ehemalige Größe erkennen.

Das Äußere zeigt die typische Putzquader - zeichnung mit der Facettensteineinfaßung der Fenster. Hervorstechend sind die mit Barock- und Renaissancemotiven verzierten Portale. Im Inneren ist noch das Gewölbe des Löwenbaus erhalten, der für öffentliche Veranstaltungen genutzt wird.

Vom reichhaltigen Waffenarsenal des Zeughauses sind kaum noch Stücke in Ulm, da im Zuge der napoleonischen Kriege das Meiste von Französischen Truppen erbeutet wurde.

Zeughaus
Am Zeughaus
89073 Ulm

 
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