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Münsterturm wieder eröffnet!

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+++ Turmaufstieg ab 29. Januar 2022 bis zur ersten Plattform wieder möglich +++

Seit Jahrhunderten prägt es Ulm und die Region, ist im In- und Ausland geradzu ein Synonym für die Stadt Ulm geworden: das Ulmer Münster. Diese Prominenz verdankt es vor allem seinem Turm, dem mit 161,53 Metern höchsten Kirchturm der Welt.

Wer die Stufen bis zur ersten Plattform auf 70 Metern Höhe erklimmt, hat nicht nur einen tollen Blick auf Ulm, Neu-Ulm und die Donau, sondern erfährt auch Interessantes über die Arbeit der Turmwärter des Ulmer Münsters. Auf- und Abstieg sind durchgehend voneinander getrennt, so dass in den Treppenhäusern gegenläufige Besucherströme vermieden werden. BesucherInnen ab 16 Jahren benötigen einen 2G-Nachweis darüber, dass sie geimpft oder genesen sind. Es gelten die Regelungen gemäß der CoronaVO des Landes (2G+ mit den entsprechenden Ausnahmen). Alle BesucherInnen müssen einen Lichtbildausweis mitführen sowie eine medizinische Maske tragen und die nötigen Abstände einhalten.

Grundsteinlegung war am 30. Juni 1377. Doch was veranlasste die Ulmer damals zu diesem sakralen Großprojekt, dass nach Fertigstellung immerhin für 20.000 Menschen Platz bieten sollte? In erster Linie reine Sicherheitsaspekte, denn die frühere Pfarrkirche lag außerhalb der Stadtmauern und ein Besuch bedeutete während der damals häufigen kriegerischen Auseinandersetzungen ein hohes Risiko.

Berühmte Baumeister der damaligen Zeit waren mit dem Bau des Ulmer Münsters betraut: die Familien Parler von Ensingen, Matthäus Böblinger und Burkhard Engelberg zogen sämtliche Register und schufen ein imposantes Gesamtkunstwerk. Doch auch im Inneren offenbaren sich wahre Kunstschätze: das Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert aus der Werkstatt Jörg Syrlins d.Ä., die Kanzel mit Schalldeckel von Jörg Syrlin d.J., der Choraltar und die prächtigen Chorfenster, die Besserer- und die Neithartkapelle, das Sakramentshaus sowie der ›Schmerzensmann‹ von Hans Multscher.

1543 wurde der Bau aus Geldmangel eingestellt. Hierzu muss man wissen, dass das Ulmer Münster nicht von kirchlichen oder weltlichen Herrschern, sondern ausschließlich von den Bürgern der Stadt finanziert worden ist. Und denkt man an den Baubeginn, so kann man es sich heute kaum noch vorstellen, dass die Ulmer des ausgehenden 14. Jahrhunderts ein Bauprojekt angefangen haben, von dem sie wussten, dass sie seine Fertigstellung nicht erleben würden.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Bau fortgesetzt. Zunächst wurde das Kirchenschiff stabilisiert und dann die beiden Chortürme fertiggestellt.

Schließlich wurden 1890 dann auch die Arbeiten am Hauptturm beendet. 513 Jahre nach Beginn der Bauarbeiten war das Ulmer Münster fertiggestellt!

Bis heute ist das Ulmer Münster eine lebendige Kirche. Mehr als 1.000 Gottesdienste und Veranstaltungen zählt der Kalender alljährlich.

Adresse

Ulmer Münster
Münsterplatz 1
89073 Ulm
Telefon +49 731 3799450

Öffnungszeiten

Mo—So: 10—17 Uhr

Apr–Sep
Mo–So: 9–19 Uhr

Weihnachtsmarkt
10–18 Uhr

Karfreitag geschlossen; Heilig Abend, Silvester ab 12 Uhr geschlossen; Weihnachtsfeiertage; Neujahr ab 12 Uhr geöffnet

Gesonderte Öffnungszeiten für den Turmaufstieg!

Tickets

Erwachsene 5,00 EUR
ermäßigt 3,50 EUR
Gruppen 4,50 EUR
gratis Turmbesteigung

Familien 14,00 EUR

#ulmentdecken|#ulm|#neuulm

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