Spiegelnde Wasseroberflächen, Wurzeln, die aus Mauern wachsen, Türen, die sich in leere Räume öffnen. Die Bilder und Objekte der Ausstellung erzählen Geschichten von versunkenen Welten.
Der Verlust tausender europäischer Siedlungen zählt zu den tiefgreifenden Traumata und Umbrüchen des 20. und 21. Jahrhunderts. Vielfältig sind die Ursachen für die Entvölkerung und das Aufgeben ganzer Dörfer. Sie reichen von sozialen, politischen und demografischen Faktoren bis hin zu Naturkatastrophen.
„Atlantis" ist eine Ausstellungsreihe, die den Spuren vergangener Orte in Südosteuropa nachspürt. Im DZM erinnert sie an Siedlungen, in denen einst deutsche oder andere Minderheiten gelebt haben – kulturell vielfältige Dörfer und Gemeinden, die heute nicht mehr existieren. Und mit den Orten verschwand auch ihre Vielfalt.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen in Berlin, sowie mit Wissenschaftlern, Museen und Forschungsinstitutionen in Rumänien, Serbien, Slowenien, Kroatien und Ungarn verwirklicht.
Adresse
Donauschwäbisches Zentralmuseum
Schillerstraße 1
89077 Ulm
Telefon +49 731 962540
Öffnungszeiten
06. Mär—20. Sep 2026
Di: 11—17 Uhr
Mi: 11—17 Uhr
Do—Fr: 11—17 Uhr
Sa—So: 10—18 Uhr
Tickets
Erwachsene 5,00 EUR
ermäßigt 3,50 EUR
Gruppen 3,50 EUR
kostenloser Eintritt
Kinder bis 18 Jahre Jahre frei