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Neu-Ulms katholische Stadtpfarrkirche St. Johann Baptist gilt unter Kennern als absolute Architekturperle. Im Innern erinnert das mystische Spiel aus Licht und Schatten an den Film des Expressionismus der 1920er Jahre. Zeitlich liegen Bau und Film nah beieinander.
Im Kirchenbau steckt noch der neuromanische Vorgänger aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dann bekam Baumeister Dominikus Böhm die Chance, dem bis dahin schlichten Gotteshaus durch Um- und Anbauten ein sehr eigenwilliges, sehr expressives Gepräge zu geben. Unter erschwerten Bedingungen vor und nach dem Ersten Weltkrieg gelang ihm schließlich eines der bedeutendsten Sakralbauwerke jener Zeit in Deutschland überhaupt.
Adresse
St. Johann Baptist
Johannesplatz 4
89231 Neu-Ulm
Die von „Architekturpapst" Theodor Fischer entworfene Pauluskirche ist der architektonisch bedeutendste Bau im Bereich nördlich der Ulmer Altstadt. Sein Formenvokabular ist so eigentümlich wie unkonventionell, seine beiden „Granatentürme" haben schon öfters Einzug in Karikaturen gehalten.
Doch Fischer bezog sich dabei keinesfalls auf großkalibrige Munition, sondern nannte syrische Bauformen als Inspirationsquelle. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg als evangelische Garnisonskirche errichtet, steht sein Sakralbau für die Architekturreform jener Zeit, die sich vom Stilimitat des Historismus frei macht und neue, durchaus auch monumentale Lösungen sucht.
Dem Stuttgarter Architekturerneuerer kamen dafür unverbrauchte Formen in den Sinn, archaische inbegriffen, ebenso wie „modernes" Baumaterial. Für ein Kirchengebäude geradezu keck war die Kombination von Backsteinmauerwerk mit einer Eisenbetonkonstruktion, deren Skelett innen wie außen auch noch sichtbar blieb. Erstmals wurde so Ingenieursbau-Ästhetik zu einem der Leitmotive für einen Kirchenbau.
Adresse
Pauluskirche
Frauenstraße 110
89073 Ulm
